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Fett ist nicht gleich Fett


usdauersport hält die Gefäße elastisch. - Foto: djd/MSD/Essex

(djd/pt). Morgens Rührei, mittags Kotelett, abends Wurst - mit deftiger Ernährung muten viele Menschen ihrem Stoffwechsel einiges zu. In Kombination mit Übergewicht, Bluthochdruck, Stress und Bewegungsmangel kann die einseitige Kost eine Fettstoffwechselstörung begünstigen. Gefäßverkalkung und weitere lebensbedrohliche Herz-Kreislauf-Krankheiten können die Folge sein. Deshalb rät die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) e. V., die Gesamtfettmenge auf maximal 80 Gramm pro Tag zu reduzieren. Wer gesund essen möchte, sollte vor allem darauf achten, welches Fett auf den Teller kommt. Laut DGFF bedeutet das: natives Oliven- und Rapsöl, mageres Fleisch, Soja, Hühnerbrustfilet, Schinken ohne Fettrand und zweimal pro Woche Fisch.

Sport trainiert Gefäße

"Ausschlaggebend ist das Verhältnis von gesättigten zu ungesättigten Fettsäuren", bestätigt Professor Dr. Martin Halle. "Ungesättigte Fettsäuren verändern nämlich im positiven Sinne die Zellwände", weiß der Münchner Kardiologe. Das heißt: Rote Blutkörperchen kleben weniger aneinander, die Gefäße werden geschmeidiger - es können sich weniger Plaques aus ungesundem LDL-Cholesterin bilden. Auch Sport kann einer Gefäßverkalkung entgegenwirken. "Denn der Wert des guten HDL-Cholesterins wird durch körperliche Aktivität und Abnehmen positiv beeinflusst", erläutert der erfahrene Mediziner. Die sportliche Belastung trainiere die Gefäße und sorge dafür, dass sie nicht so leicht mürbe und brüchig werden.

 


Junge Menschen mit familiärer Vorbelastung sollten frühzeitig auf eine herzgesunde Ernährung achten. - Foto: djd/MSD/Essex

Lipidsenker reduzieren Krankheitsrisiko

Lebensstiländerungen allein reichen bei Risikopatienten wie Diabetikern oder Menschen mit Herzerkrankung aber häufig nicht aus. "Dann müssen Lipidsenker eingesetzt werden, um das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen zu reduzieren", erklärt Professor Halle. Ziel der medikamentösen Therapie ist es, Cholesterinwerte zu erreichen, die auf das individuelle Risikoprofil und die Begleiterkrankungen jedes einzelnen Patienten abgestimmt sind.

Risiko bestimmt Zielwert

Für die Bewertung des Cholesterinspiegels ist der Wert des schädlichen LDL-Cholesterins entscheidend. Der Toleranzbereich liegt zwischen 160 und 100 mg/dl, die strengeren Werte gelten für Patienten mit erhöhtem Risiko. Während ein LDL-Wert von 160 für gesunde Menschen mit unauffälligem Risikoprofil unbedenklich sein kann, sollten Patienten mit zwei Risikofaktoren - wie Rauchen und Bluthochdruck - einen LDL-Wert unter 130 aufweisen. Für Hochrisikopatienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und erlittenem Herzinfarkt gilt: einen LDL-Wert unter 100 erreichen.

Quelle: djd/MSD/Essex

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